Esther auf Reisen

Ein Jahr voll französischer Kultur

Absoluter Tiefpunkt und Höhepunkt in einer Woche!

Freitag, 01.11.2013

Hui... das war vielleicht eine Woche

Ich bin schon ganz schön gerädert in diese Woche gestartet. 2 Wochenenden hintereinander hatte ich Besuch von Mädels vom Seminar. Das war natürlich ziemlich cool, hieß aber auch gleichzeitig: Viel unternehmen! Das erste Wochenende bestand mehr aus Besichtungen von Toulon und Marseille, das zweite dann eher aus Party und Spaß mit einem Tick Verrücktheit. Beides wirklich, wirklich schöne Wochenenden, die aber eben auch etwas anstrengend waren. Die Tage zwischen den 2 Wochenenden.. puh.. 1 Tag bestand zum Beispiel komplett daraus, mit dem alten, blauen Bus ohne Servolenkung und Geschwindigkeitsangabe durch die engsten Straßen zu fahren, um Möbel aus der Wohnung eines Verstorbenen an die so etwas wie die Caritas zu geben. Der Inhalt aus dem Schnapsschrank ging an uns - check! Lachend

Wie auch immer, diese Woche wurde ich mal wieder von meiner Mitbewohnerin alleine gelassen. (Zumindest von Samstag bis Dienstag) Am Montag dann die große Katastrophe. Wir hatten uns zur Reunion versammelt, die wir glücklicherweise ins obere Büro verlegt hatten. Sonst wäre das Gepolter und die Kinderschreie wohl an uns vorbei gegangen. Sebastian und Martine haben sofort geschaltet und sind aufgesprungen, da kam ihnen schon die älteste von den polnischen Kindern (Tatiana), die so schnell erwachsen werden musste, tränenüberströmt entgegen. Die Mutter hatte - wohl nicht zum ersten mal - dank des überhöhten Alkoholkonsums die komplette Wohnung auseinander genommen. Während Sebastian sie also versuchte festzuhalten und Martine auf sie einredete, um sie zu beruhigen, kam Tatiana mit ihrem 2 jährigen authistischen Bruder Etanne (er hat das zum Glück nicht wirklich verstanden) zu uns ins Büro. Kurz danach bin ich in den Park, um die dritte im Bunde ausfindig zu machen. Die 5-jährige Kristale, die extrem viel Aufmerksamkeit braucht. So - alle 3 bei uns im Büro versammelt!

Während die meisten dann wieder ihrer gewohnten Arbeit nach gingen (alle, bis auf Martine, die sich die Zeit nahm, sich die Problem der Mutter anzuhören), beschäftigte ich mich den kompletten Nachmittag mit den 3 Kindern. 4 Stunden am Stück, also sogar eine Stunde länger, als meine Arbeitszeit geht. Aber ich habe gemerkt, dass das vor allem der größten gut tat. Abends habe ich komplett am Ende einen Spaziergang gemacht, um mich etwas zu beruhigen. Dazu kommt momentan noch eine armenische Mutter, die von ihrem Mann terrorisiert wird, und sich vor allem mir anvertraut. Kurz später bin ich direkt ins Bett gefallen! Am Dienstag war ich nicht wirklich bei der Sache, am Telefon habe ich kaum etwas verstanden und nachmittags waren mir die Kinder viel zu anstrengend. Alle halbe Stunde wurde ich von Sebastian gefragt, was denn mit mir los sei und ob noch irgendetwas passiert sei. Abends wurde ich dann von 2 Kolleginnen eine halbe Stunde früher heim geschickt, um zu schlafen. Am Mittwoch Abend habe ich dann erfahren, dass diese 3 beschlossen haben, mit der Armenierin darüber zu reden, dass sie mir nichts mehr von ihren Problemen erzählt. Einerseits wirklich süß und schön zu wissen, dass sich die Kollegen umeinander kümmern, andererseits würde ich gerne selbst mit reden, was ich kann und was nicht... Blöde Situation.

Naja, am Mittwoch ging es mir dann schon viel besser und jetzt zum Höhepunkt meiner bisherigen Zeit hier! J'Interviendrai, eine Organisation von Ferienprogrammen für Authisten verbringt fast alle Ferien bei uns, so auch die letzten 1,5 Wochen. Nach anfänglichen Berührungsängsten, habe ich einen richtig ins Herz geschlossen! Er kommt immer auf mich zugerannt, gibt mir Küsschen und schließt mich in seine Arme. Gestern gab es dann eine Helloween-Party, zu der wir alle eingelaen wurden. Nachmittags haben wir eine kleine Clownaufführung gegeben, Andrea, die 2 polnischen Mädels, Martine und ich. Zu dieser kam sogar die spanische Familie aus dem Haus mit dem 20-jährigen Sohn. Das erste mal, das wir wirklich mit ihnen geredet haben! Danach war der Spanier, der sonst sehr schüchtern ist, endlich geknackt. Wir haben uns zsm mit dem Spanier Damia, Kristale und Tatiana fertig gemacht für die große Party!

Andrea, Damia, Ich, Kristale, Tatiana

Erst gab es eine Runde singen mit Mikro. Wer wollte, durfte vorgehen und etwas vorsingen. Ja, sogar Damia hat uns ein ied gesungen und zwar auf Catalan. Andrea und ich haben gemeinsam den Refrain von "Je m'en vais" aus dem Film Bärenbrüder gesungen. Ständig kamen Kinder, die auf meinem Schoß sitzen wollten.. uff. Danach gings ans Tanzen! Die Lichter und Deko war wirklich liebevoll gestaltet. Tatiana habe ich das erste mal wirklich als KIND erlebt an diesem Abend! Sie und eine der Authiste, die auch etwain dem Alter ist, haben an mir gezogen, sind an mir hoch gesprungen und haben sich um mich gestritten. Ab und zu kam noch Esteban, der Junge dazu. Nach seinem Kompliment, dass ich schön bin, musste ihm Tatiana unter die Nase reiben, dass sie mich noch das ganze Jahr für sich hat. Unglaublich! Ich war totmüde nach dem Tanzen und werde wahrscheinich 3 Tage Rückenschmerzen vom Herumtragen haben, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt! So viele glückliche Kinder und Bestätigung. Am Ende des Abends wurden Matten auf dem Boden ausgebreitet, ruhige Musik eingeschalten, und eine Kerze in die Mitte gestellt. Nach und nach haben sich dann alle auf den Boden gelegt, um runter zu kommen. Also hatte ich eine halbe Stunde 3-4 Kinder auf meinen Beinen liegen.

Während die Kinder und Betreuer sich dann langsam auf ins Bett machten, kam Damia noch mit zu uns und hat uns ein bisschen bekocht - so macht man das! :D

Es war also eine Woche mit Hoch und Tief, die mich aber am Ende doch sagen lässt: Ich bin froh, hier zu sein!

Meine ersten Erfahrungen mit der französischen Kirche

Sonntag, 13.10.2013

"Maison des frères" heißt das Haus, in dem ich arbeite, ja so schön. Warum?  Weil es früher einer Brüderschaft gehört hat. So war vor einer Woche hier mal die Fraternité St. Laurent zu Besuch.

Eigentlich war ich total krank und hatte frei, konnte aber nicht schlafen und bin so um 8 voller Tatkraft aufgestanden und habe beim vorbereiten eines "répas à partager" geholfen. Dazu bringt jeder etwas zu Essen oder Trinken mit und dann darf sich jeder bedienen.

Während Andrea bis 11 Uhr schlief, trafen nach und nach immer mehr unterschiedlichste Leute - nicht nur Brüder und Schwestern - ein. Ich war ehrlich gesagt ein bisschen überfordert, weil jeder mit Küsschen links, Küsschen rechts kam und erstmal eine Runde plaudern wollte. Da habe ich mich in der Küche beim Helfen um Einiges wohler gefühlt... Am sympathischsten war mir natürlich der, der mit mir deutsch geredet hat! Und dann auch noch ein Unterfranke... genauergesagt kam er aus Schweinfurt. Lebt aber schon seit über 30 Jahren in Frankreich. Der Dialekt war trotzdem noch unverkennbar! Ein Traum!

Bevor es dann ans Essen ging, gab es eine Art Gebet in gesungener Form. Dank Zettel konnte ich das auch mehr oder weniger mitsingen und verstehen. Danach ging es in kleine Gesprächsgruppen, in denen man sich mit dem Glauben und seinen Erfahrungen in der Kirche auseinander gesetzt hat. (Währenddessen war ich allerdings mit Zimmer kontrollieren beschäftigt.)

Danach ging es dann an das große Buffet,. Während dem Essen habe ich mich mit einigen Leuten unterhalten, wie unter anderem einer Nonne. Diese hat Andrea und mich zu ihnen ins Kloster eingeladen, um das ganze mal in gemütlicher Runde ein bisschen kennen zu lernen. Auf die erste Einladung folgte sogleich die zweite von einem Pfarrer zu einer spirituellen Begegnung. Was genau das sein wird, kann ich euch noch nicht sagen. Aber eins habe ich an dem Tag schon gelernt: Franzosen verbinden alles mit Essen! Sowohl die Nonne als auch der Pfarrer sprachen von einem anschließenden, gemeinsamen Mittagessen.

Etwas später fand dann noch ein kleiner Gottesdienst statt. Natürlich an der frischen Luft in unserem kleinen Park mit improvisiertem Altar. Das hatte ein bisschen was von unserem Zeltlagergottesdienst. Die meiste Zeit wurde gesungen und auch wenn ich kaum etwas verstanden habe, war es wirklich schön den Gesängen zu lauschen. Leider musste der Gottesdienst nach der Hälfte der Zeit nach drinnen verlegt werden, dank einem regnerischen Sturm. Da ich mich nicht getraut habe auffällig Fotos zu machen, hier nur ein heimliches Foto nach dem Umzug nach drinnen:

Schön ist vielleicht noch das Fazit von einem meiner Kollegen zum Ende des Tages, nachdem ich von a nach b gerannt bin und versucht habe, zu helfen und in Kontakt mit den Menschen zu treten, während meine Mitbewohnerin mir die Frage stellte, warum ich das mache, wenn ich doch eigentlich frei habe. : "Du hast verstanden, was Fraternité bedeutet."

Mit ein bisschen Stolz und einem guten Gefühl ging der letzte Sonntag so für mich zu Ende.

Eine Woche voller Arbeit!

Samstag, 05.10.2013

Diese Woche hatte ich hier das erste mal richtig was zu tun und war gestresst!

Andrea war von Montag bis Donnerstag in Deutschland, also war ich schonmal alleine. Martine vom Empfang hat 3 Wochen Urlaub. Blieben also nur noch der Chef: Rémy, die Putzfrau: Ouahiba, Die Person, die sich um die Reservierungen kümmert: Naouel und unser MacGyver Sebastian. Soweit, so gut.

Montag saß ich dann wieder im Acceuil, also am Empfang und habe zahlreiche Telefonate angenommen und (meistens) an Naouel verbunden. Außerdem habe ich Ringbücher gebunden und ein Deckblatt für Foto-CDs erstellt und zurecht geschnitten. Am Nachmittag kamen dann nach und nach die CFA an. (Das sind Auszubildende die einige Wochen im Jahr hier in Beausset zur Berufsschule gehen und dafür hier eine vergünstigste Unterkunft bekommen.) Um 17 Uhr habe ich normalerweise Feierabend, aber da kamen dann die ersten an. Die erste halbe Stunde hat mir dann Naouel über die Schulter geschaut und ich habe Zimmerschlüssel vergeben und Geld kassiert. Die letzten sind dann endlich um 19:45 Uhr eingetroffen und ich hatte Feierabend! Zeit für Essen, einen Film und ein kühles Bierchen mit Sebastian!

Die nächsten Tage sahen ähnlich aus, mit Naouel habe ich mich endlich mal mehr unterhalten, da ich ja "alleine" war und auch mit Sebastian habe ich amüsante Abende verbracht. Am  dann die erste Katastrophe für mich: Naouel ist krank. Also Anrufe nicht weiterleiten, sondern sogut wie möglich beantworten und Reservierungen soweit wie möglich entgegen nehmen. Nicht nur, dass ich noch nicht alles über das Haus weiß, sondern das ganze auch noch auf Französisch durch führen! Uff! Naja , im Notfall kann ich immer noch an Rémy verbinden. Ich habe de Tag dann erstaunlich gut rum gebracht und muss schon sagen, dass ich ein bisschen stolz auf mich war.

Nachdem Sebastian am Donnerstag morgen dann mit Rémy telefoniert hatte, gab es die nächste freudige Nachricht: Heute sind beide krank! Da waren wir nur noch zwei. Sebastian ständig am Rumräumen und Reparieren und ich am Telefon! Halleluja, war ich froh als der Tag rum war! Donnerstag Abend kam dann auch meine Mitbewohnerin zurück.

Am Freitag war Rémy wieder da und es war an Andrea im Acceuil zu sitzen. Ich durfte zuerst Zimmer kontrollieren, weil nachmittags tausende Gäste ankommen sollten. Danach durfte ich ein Bett zusammen schrauben und im Anschluss alte Betten mit einem noch viel älteren Bus zum Schrottplatz fahren! Keine Tempoanzeige, keine Servolenkung und eine Schaltung, bei der man nicht weiß, ob der Gang drinnen ist oder nicht. Huiuiui, ich habe mich wie in der Fahrschule gefühlt neben Sebastian, der das Auto auch ohne Führerschein besser fahren kann als ich. Nachdem ich dann noch Schutt in den Bus hatte und nochmals zum Schrottplatz bin, kam ich komplett schwarz und verschwitzt zurück. Naja, tausend Leute kamen an, also musste ich auch ran und habe eben so Zimmer gezeigt... Danach erstmal ne schöne Dusche!

Das Wochenende haben wir jetzt endlich frei! Aber ich bin leider ziemlich erkältet. Ich weiß nicht was hier los ist. Obwohl es viel wärmer ist als in Deutschland, ist die Hälfte des Team krank! Naja... seit 5 Wochen bin ich jetzt schon hier! Unglaublich! Einerseits fühle ich mich schon wie zu Hause, andererseits kommt es mir vor als wären es erst 3 Tage.

Tall Ships Regatta

Montag, 30.09.2013

P { margin-bottom: 0.21cm; }

Dieses Wochenende haben Andrea und ich fast komplett in Toulon verbracht.

Es war eine Art Schiff-Festival angesagt. Alte Schiffe aus aller Welt waren zu Besuch im schönen Hafen Toulons.

Für meine Schwester :)

Abgesehen von russischen, türkischen und spanischen „géants“ waren unter den größten Attraktionen natürlich auch 2 Schiffe aus Deutschland, genauer gesagt vom Bremerhaven. Komischerweise stand auf dem einen Schiff der Name allerdings in russischen Buchstaben... Vielleicht haben wir den Text also auch etwas falsch verstanden. Naja, Alexander von Humboldt 2 wird wohl auf jeden Fall deutsch sein!

Krusenstern Alexander von Humboldt 2 Alexander von Humboldt 2

Am Samstag haben wir uns also – da wir zum Glück anders als geplant das Wochenende frei hatten – frühs um 9 Uhr auf den Weg gemacht, da später kaum Busse gefahren wären. Die Stadt war vollgestopft mit Menschen und alles hatte sich dem Wochenende angepasst. Man sah nicht nur Matrosen herum laufen, sondern auch normale Kellner im Piratenoutfit. Sogar die Schaufenster haben die meisten Geschäfte passend dekoriert! Die Stadt spielte verrückt...

Dekoriert mit Fischernetz und Modellschiff

Nachdem wir am Ufer entlang geschlendert waren und die Schiffe begutachtet hatten (um eines von innen zu sehen, war uns die Schlange leider zu lang...), haben wir eine etwas eigenwillige Gruppe von Frauen, die Menschen zum Tanzen motivieren wollte, beobachtet und dem kleinen Orchester dazu gelauscht.

Am späten Nachmittag gab es dann noch eine Parade mit mehreren tausenden Seemännern und -frauen, die wir leider wegen unserem Bus frühzeitig verlassen mussten.

Deutschland!

Für Sonntag lautete der Plan: Nach Bandol zum Strand mit dem Auto fahren und uns dort mit den Jungs aus Toulon treffen, mit denen wir später gemeinsam mit dem Zug nach Toulon wären. Leider hat uns das Wetter da einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht (leider nicht nur uns, sondern auch den 2 Küken, die das Unwetter leider nicht überlebt haben). Wir sind trotzdem nach Bandol gefahren, da es einfacher ist von dort nach Toulon zu kommen. Auto fahren konnte man es fast nicht mehr nennen, wohl eher Boot fahren! Die Straßen waren überschwemmt und durch die Frontscheibe konnte ich kaum noch etwas sehen, weshalb ich heil froh war, als wir endlich geparkt hatten.

Ganz schön stürmig...

Aber hey: Immer das beste aus der Situation machen! Meine gute Laune konnte mir das Wetter nicht vermiesen...

Und so strahlte, nachdem wir in Bandol lecker Essen waren, nicht nur mein Gesicht, sondern auch wieder die Sonne! Oder wie sagte der Mann so schön, der uns den Weg zum Bahnhof zeigte, nachdem er uns wissen lies „Ich spreche deutsch gut.“? „Die Sonne scheint. Die Vögel singen. Es ist schön. Auf Wiedersehen.“

Also machten wir uns auf den Weg nach Toulon, um die Jungs zu treffen. Dort sind wir noch eine Runde an Schiffen vorbei spaziert, bevor das Konzert von „Hello Goodbye – la légende des Beatles“ anfing. Die Band war eigentlich ziemlich gut, aber das Publikum zu Beginn sehr langweilig. Es sollte ein Rockkonzert sein – und es gab Sitzplätze! Naja, nachdem sich der Platz langsam gefüllt hatte und ein etwas angetrunkener älterer Herr einen nach dem anderen aufforderte, mit ihm zu tanzen, wurde es doch ziemlich amüsant. Obwohl wir extra aufgeschlossen haben an die Menge, damit er uns nicht antanzt, kam er irgendwann auch zu uns.

Hello Goodbye

Den Abschluss fand das Festival in einem Feuerwerk im Hintergrund von tausenden von Booten und Schiffen, das sich noch im Wasser spiegelte und einem anschließenden Hupkonzert der Schiffe.

Toulon bei Nacht Feu d'artifice Feu d'artifice

Achja und am Samstag habe ich endlich meine ersten Macarons hier gekauft - mmmmh...

 

Meine neue Aufgabe: Die Hühner

Mittwoch, 25.09.2013

Die Attraktion schlecht hin hier. Sobald jemand ankommt, lautet die Frage: "Willst du die Hühner sehen?" Liegt wohl daran, dass sie die erst seit ca. einem Monat haben. Leider gab es auch noch kein einziges Ei!

Morgens aus dem Häuschen raus lassen, Kücken in ihren Karton setzen, Futter und Trinken auffüllen und abends das gleiche rückwärts. Welch' neue Herausforderung in meinem Alltag! Aber süß sind sie ja schon, die kleinen Kücken...

Achja, hier noch 2 Fotos zum Haus:

Der Blick aus einem der Gästezimmer in unseren Innenhof Unsere kleine, aber feine Kapelle

Planlos durch Toulon und Cassis

Montag, 23.09.2013

Da wir vorletzten Samstag gearbeitet haben, haben wir es am Montag dann endlich mal mit dem Bus nach Toulon, in die nächst größere Stadt, geschafft! - das war ein ganz schön windiger Tag.

Da wir allerdings vorher keine genauen Vorstellungen davon hatten, was wir sehen wollen und auch keinen Stadtplan in der Tasche hatten, liefen wir etwas verloren durch die Straßen. Nachdem wir endlich herausgefunden hatten, wann und wo uns abends ein Bus zurück bringen würde, blieb gerde noch Zeit an dem schönen Hafen ein paar Kriegsschiffe zu bestaunen und ein Eis zu essen. - mhh, lecker...

Die Arbeitswoche von Dienstag bis Freitag sah dann wieder nicht viel spannender aus als die vorherigen zwei – abgesehen davon, dass wir immer vertrauter mit den 2 Mädchen der polnischen Mutter umgehen können. Mit ihrem authistischen Bruder ist der Umgang dagegen noch etwas schwierig. Mein Freitag nach getaner Arbeit gab es noch ein „Atelier Clown“ von Martine, das hier wohl regelmäßig für die Leute im Haus angeboten wird. Ich glaube, das tut vor allem der 10jährigen Tatjana gut, die sonst (zumindest kommt es bei mir so an) Mutti für ihre 5 Jährige Schwester Kristale und ihren 3 Jahre alten, authistischen Bruder Etanne spielen muss. Dabei ging es ein bisschen ans pantomimen, in Zeitlupe laufen und vor allem improvisieren. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß!

Dieses Wochenende hatten wir wieder komplett frei – THEORETISCH. Am Samstag als wir aufgestanden sind, gab es dann aber leider eine kleine Katastrophe. In einem der großen Räume, der für das Wochenende für einen Geburtstag reserviert war, war alles überschwemmt. Der Auslöser war die Toilette in einem der Zimmer obendrüber. Während Sebastian versuchte oben das Problem zu lösen und Martine den Boden wischte, brach ihr über dem Kopf die Decke zusammen. - Nebendran standen natürlich die zahlenden Gäste! Dann hieß es also erstmal kehren, putzen etc...

Als das geschafft war, machten wir uns auf den Weg nach Toulon, um dort 2 andere Freiwillige zu treffen. Da es hier samstags mit Bussen eher schlecht aussieht, bin ich selbst gefahren. Parkplatz in Toulon? Fehlanzeige! Ich habe mich dann irgendwann endlich auf einen engen Parkplatz gequetscht, um gleich darauf fest zu stellen, dass man dort nur 2 Stunden stehen darf. Naja, wie auch immer irgendwann haben wir es geschafft und uns tatsächlich noch gefunden! Dann ging es zu viert nach Calanques, zu einer schönen Bucht in Cassis. Wir dachten, wir fahren mit dem Bus... aber hey, wenn wir schon mit dem Auto da sind, warum nicht mit dem Auto fahren? Auf dem Weg haben wir fest gestellt, dass wir wieder den kompletten Weg nach Le Beausset zurück fahren mussten und noch weiter. Also war es wirklich sinnvoll, erst nach Toulon zu kommen... In Cassis gab es dann – wer hätte das gedacht – das gleiche Parkplatzproblem!

Zu der Bucht musste man dann noch etwa 1 Std. wandern, teilweise sollte man es vielleicht eher Klettern nennen. Da die Jungs den Trip geplant haben, hatten wir leider keine Ahnung was uns erwartet und so sowohl die falschen Schuhe, als auch die falschen Taschen dabei. Aber was solls? - Die Aussicht war es auf jeden Fall wert! Und ganz im Gegensatz zu den Jungs, haben wir es auch eine halbe Stunde in dem eisigen Wasser ausgehalten. So hatten wir einen wirklich schönen – wenn auch stressigen – Tag. Nachdem wir die Jungs wieder zu Hause abgeliefert und noch etwas gegessen haben, fielen wir dann um 21 Uhr tot ins Bett. Am Sonntag haben wir dementsprechend lange geschlafen und den ganzen Tag, außer ein paar Runden Poker mit Sebastian, kaum etwas gemacht.

Die Bucht von weitem Ausblick während der Wanderung Ausblick während der Wanderung Ausblick während der Wanderung

Achja, ich bin fleißig am Postkarten schreiben, würde mich aber natürlich selbst auch über Post freuen! =)

MLH - Maison des frères

Mlle Esther Baume

16 Rue d'Estienne d'Orves

83330 Le Beausset

On y va, les Clowns!

Samstag, 14.09.2013

Uff, am Ende einer nicht viel spannenderen 2. Woche mit Fenster und Teller zählen, lebt das Haus dieses Wochenende mal richtig auf!

Durch die Foto-Präsentation, die wir in den letzten Tagen ausarbeiten sollten, hatten wir endlich mal einen Eindruck davon gewonnen, wie es hier auch ablaufen kann, wenn mal viel los ist und es nicht trop calme ist. Das machte auf jeden Fall schon mal mehr Lust auf das kommende Jahr oder eben die kommenden 10 Monate. (Wir wissen immer noch nicht genau, wie lange wir hier sein werden.)

Freitag Abend war es dann so weit und es trafen hier "tausende" von Menschen ein! Zuerst zeigten wir einer Gruppe von einem Foyer (also einer Gruppe Behinderter) ihre Zimmer. Wenige Stunden darauf konnte man draußen jeeede Menge Kinderschrei hören! Die Großfamilie war eingetroffen. Lächelnd

Über Nacht hatten wir LE PORTABLE ROUGE, also das Notfalltelefon... Da ich am Telefon meistens nur die Hälfte von dem verstehe, was gesagt wird und mich im Haus auch noch nicht super gut auskenne, hatte ich mir erhofft, dass es nicht klingelt. Ich hatte Glück... bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich sowieso schon fast hätte aufstehen müssen. Unentschlossen Und warum? Es wurde Brot gebracht! Toll! Super Start in den Tag! Im Schlafanzug bin ich dann also erstmal raus geschlappt und wurde von Sebastian ausgelacht, weil ich so verschlafen aussah...

Naja, wie auch immer. Der heutige Tag wurde trotzdem ein Erfolg. Erstmal haben wir in den Mappen, die auf den Zimmern ausliegen einige Seiten ausgetauscht. Wir sind jetzt also offizieler Teil des Teams! Zwinkernd Und so fühle ich mich auch.

Das kleine, aber feine Team!

Voilá... nachdem ich heute erst eine Niederlage weg stecken durfte, als ich auf das erste Kind zuging, das hier permanent wohnt und alleine gespielt hat, werde ich genau dieses Mädchen jetzt kaum noch los. Das war schonmal eine super Sache!

Heute Nachmittag ging es dann ans Kinder schminken! Leider hatten wir dafür kaum Zeit und konnten so zu zweit natürlich nicht alle schminken, die es wollten...

Mein Wunderwerk...

Aaaaber... wir mussten uns ja dann endlich selbst in unsere Kostüme werfen, um uns der Familie die Clowns zu präsentieren! Unser Ziel als Clowns war es einen Stammbaum zu erstellen - aber natürlich nicht gezeichnet, sondern mit Menschen und Stöcken. Insgesat waren es circa 50 Leute, die von den Urgroßeltern bis zu den Urenkeln geordnet werden mussten. Ich hoffe, die Kinder hatten ihren Spaß. Wir hatten ihn auf jeden Fall und haben uns endlich einmal nützlich gefühlt!

Je suis un Clown!

Morgen wird es hier leider schon wieder mausetot sein, aber gut, dass ich mich hier bald um die Hühner kümmern darf! Lachend

Achja... das hätte ich fast vergessen: Anfang der Woche kam unsere Vorgängerin Heloise (Französin), die jetzt in Toulon studiert, vorbei und wir konnten mit ihr quatschen! Sie ist das ganze Jahr Ansprechpartnern für uns.

Da war auch schon eine Woche rum...

Sonntag, 08.09.2013

So, die erste Woche wäre geschafft und ich muss sagen, ich fühle mich wirklich pudelwohl!

Gut, die Franzosen arbeiten mir vielleicht etwas zu langsam... aber sie sind alle super nett! Wie eine kleine Familie. Das läuft hier ganz nach dem Motto: "Was sich liebt, das neckt sich."

Rémy, der Chef, ist einfach nur lieb und darum bemüht, dass es uns hier gut geht. Martine ist die Dame vom Empfang, mit der ich bisher am meisten zu tun hatte. Ich glaube sie ist hier die gemütlichste von allen.. erstmal einen Capuccino. Sie hatte gestern und heute Besuch von ihrer Gruppe Clowns! Man hat sie die ganze Zeit rumschreien und singen gehört, das war ziemlich amüsant. Mittags hatten sie uns dann zum Essen eingeladen - an das Essverhalten muss ich mich erst noch gewöhnen! 1. Gang: Chips mit Wein, 2. Gang: Salate, 3. Gang: Hühnchen, 4. Gang: Käse, 5. Gang Fruchtjoghurt und Melone, 6. Gang: Kaffee und Kekse. (Gut, dass wir uns normalerweise selbst versorgen.. sonst würde ich hier ja 50kg zunehmen!) Naja, weiter im Programm... Sebastian läuft hier den ganzen Tag durch die Gegend und repariert, räumt auf was das Zeug hält. Er macht das ganze auch in Form eines Freiwilligendienstes, ist aber schon einige Jahre älter als wir, ich glaube er macht das sein Leben lang, um viel rum zu reisen. Manchmal denke ich bei ihm, er hat nen Vogel... aber nein: Er hat 2 und die stehen am Empfgang im Käfig. Zwinkernd Wo er eigentlich her kommt, habe ich auch noch nicht so ganz verstanden... er spricht 7? verschiedene Sprachen, darunter ungarisch. Also unterhält er sich mit Andrea, meiner Mitbewohnerin, die deutsche und ungarische Nationalität besitzt, auf ungarisch. Nur mit dem Deutsch klappt es nicht so wirklich. Er sagt, er könnte schneller Chinesisch als Deutsch lernen, wenn er es versuchen würde. (Martine spricht nur Französisch. Das einzige, was sie auf Deutsch sagen kann: "Du bist eine große Scheiße." Lachend). So, dann gibt es hier noch 2 Mädels, die Mitte 20 sind. Naouel, die erste Stimme im Büro, finde ich richtig sympathisch. Sie erklärt uns immer, was los ist, wenn Martine und Sebastian mal wieder wie Hund und Katze sind. Von Ouahiba weiß ich noch nicht sonderlich viel, da sie bis Donnerstag im Urlaub war. Achja, fast hätte ich Catherine vergessen. Sie ist schon in Rente, aber wohnt hier im Haus um die (aktuell 3) Familien, die permanent hier leben, zu betreuen. Ihr begegnet man quasi nie ohne ihren kleinen Hund...

So, jetzt habt ihr schonmal einen Überblick über das kleine, aber feine Personal hier!

Die Woche ging übrigens nicht viel spannender weiter, als sie angefangen hat. Über Feigen pflücken bis hin zu Telefonate verbinden war alles dabei. Am Donnerstag durfte ich Bus fahren. Rémy ist mit Andrea und mir nach Bandol und wieder zurück, um uns zu zeigen, wo wir an den Strand gehen können und wo wir evtl. mal Leute abholen müssen. Da hier so gut wie nie jemand den Bus braucht ist es quasi unser Auto. Aber puuuuh! Die Straßen hier sind ganz schön eng... und die Ausfahrt erst!

MEINS :D

Naja, das ist auf jeden Fall echt praktisch! Am Freitag Abend sind wir dann gleich damit einkaufen gefahren, weil es doch etwas beschwerlich wäre, jedes mal die Getränke nach Hause zu schleppen. Und da wir dieses Wochenende frei hatten, ging es gestern an den Sandstrand in Bandol! Wuuuunderschön!

Nach links schauen ...und nach rechts schauen!

Gestern Abend ging es dann unter dem Vorwand, dass ich zur Apotheke muss, nochmal kurz einkaufen. Pünktlich um 12 brannten dann auf einem Kuchen Zauberkerzen (...die können nicht ausgepustet werden, hihi Zunge raus) und es gab Sekt! Andrea wurde 19. Lächelnd

Achja, das hätte ich ja fast vergessen... Man denkt die komplette Woche "Le Beausset" wäre ausgestorben. Aber nicht so am Freitag! Unser Chef hat gesagt, wir sollen uns ein Stündchen am vormittag frei nehmen, um auf einen Markt zu gehen, dort gäbe es ganz günstiges Gemüse und Obst. Dabei haben wir uns noch nicht viel gedacht, aber dieser Markt war riesig! Er hat quasi die ganze Stadt ausgefüllt und hatte über Gemüse, Kleidung bis zum Käse einiges zu bieten.

So, das wars erstmal wieder von mir...

Achja: Wenn ihr euch nochmal einen Eindruck von meinem Projekt und meiner Umgebung machen wollt, dann schaut doch einfach hier: www.mlh83.fr

Finalement arrivée...

Montag, 02.09.2013

Nach einem letzten Abend mit deutschen Bier auf der Gickelskerb ging es am Samstag Mittag endlich los! Ich hatte mich schon sooo auf 10 Stunden Zugfahrt gefreut. Als ich dann in Frankfurt erfahren habe, dass ich voll gepackt mit meinem 33kg-Koffer, meinem 15kg-Wanderrucksack, 2. Rucksack und Handtasche nicht nur einmal sondern gleich zwei mal umsteigen darf, war die Freude natürlich noch größer! Besonders schön war es natürlich, meinen heiß geliebten Geschichtslehrer Dr. T. am Bahnhof endlich wieder zu sehen, der seine Eltern verloren hatte. Und wo fuhr er hin? Natürlich nach Marseille mit Mami und Papi, saß also in dem gleichen Zug wie ich!

Endlich in Toulon angekommen, hielt ich Ausschau nach Rémy, dem Chef des Hauses, in der Auffassung, dass dies der Mann von dem Foto aus dem Internet ist. Tja Esther, leider falsch gedacht! Zum Glück hat er aber dann schließlich mich entdeckt und kam auf mich zu. Auf der Fahrt nach Le beausset wurde dann ein bisschen geplaudert, wirklich Auskunft gab es allerdings trotzdem nicht. „Est-ce qu'il y a déjà qc. á faire demain?“ - „Mais non! Tu fait, ce que tu veut.“ Gut... da war ich doch froh zu wissen, dass um 10 Uhr meine Mitbewohnerin ankam! Also verbrachten wir den ersten Tag mit Koffer auspacken, einräumen, ein bisschen die „Stadt“ erkunden, die mehr als ausgestorben war und damit, aus dem bisschen vorhandenen Essen etwas zu zaubern.

Gezaubert aus Nudeln und Camembert...

Am Abend haben wir dann nach ewigem hin und her mit dem Fernseher, auf unserem Laptop „Pocahontas“ geschaut – natürlich en francais!

So und wie verlief der 2. Tag? Naja... wann sollen wir aufstehen? Keine Ahnung... Rémy wollte wohl IRGENDWANN vorbei kommen. Sagen wir mal so gegen 9 Uhr.

Nach gemütlichem Frühstück und einer Dusche beschlossen wir dann, uns in den Hof zu setzen, falls er uns suchen sollte. Von einem anderen Mitarbeiter, Sebastian, erfuhren wir dann, dass es wohl ein Gespräch gegen 13:30 Uhr geben sollte. Deshalb beschlossen wir erst einmal einkaufen zu gehen, um unseren Haushalt aufzufrischen!

Achja zum Thema Haushalt... Was fehlt hier? Große Töpfe, scharfe Messer, Messbecher/Waage, Rührbesen, Schneidebrettchen etc. sind hier Fehlanzeige, aber hauptsache das Raclette steht im Schrank! ...achja, die Klospülung geht auch schon nicht mehr.

Ansonsten haben wir es mit unserem kleinen Heim wirklich gut getroffen und ich habe mich auch schon gut eingerichtet. (siehe Fotos)

Unsre schöne Das Wohnzimmer mit Kamin   Hier sieht man alle wichtigen Menschen :)

Mit ungefähr einer Stunde Verspätung hat letztendlich dann tatsächlich eine „Reunion“ mit dem kompletten Team inklusive „chien et chat“ statt gefunden. Puh, nach über 3 Stunden Französisch bin ich ganz schön erschöpft! Aber hey – der Erfolg des Tages: Wir haben Internet!

Vorbereitungsseminar

Dienstag, 13.08.2013

So, die 2 Wochen Vorbereitungsseminar wären schon mal geschafft!

Nachdem ich in Frankfurt nach Ewigkeiten endlich meine Mitfahrer gefunden hatte, konnte es dann los gehen Richtung "Niderbronn-les-bains" im Elsass. 3 Stunden Fahrt vergehen wie im Flug... dachten wir. Allerdings fing es gleich mit einer Autopanne an, so dass wir abgeschleppt werden mussten und es mit einem Leihwagen nach gefühlten 30 Stunden endlich weiter ging.

Die ersten Tage verliefen dann sehr getragen. Viel Information, kaum Freizeit und alles auf französisch! Bemerkenswert war allerdings gleich am ersten Abend, dass Anne, die Verantwortliche, jeden der rund 40 Freiwilligen sofort mit Namen ansprechen konnte.

Nach einigen Tagen teilte sich die Gruppe dann für 3 Tage in verschiedene "chantiers", sprich Baustellen auf. Ich dachte mir schon "72-Stunden-Revival, yeah!" In Wissembourg hieß es dann für mich und meine Leidensgenossen bei 35°C ohne ein Stückchen Schatten mit Sensen, Sicheln und stumpfen Heckenscheeren 2-Meter-hohes Unkraut an einer Burgruine jähten. Wir haben uns über jedes Stück Mauer gefreut, das zum Vorschein gebracht wurde. Nachmittags kehrten wir mit Sonnenbrand, Mückenstichen und zerkratzten Unterarmen zu unseren Zelten auf dem nahegelegenen Pferdegestüt zurück, wo wir wirklich amüsante Abende mit aktuellen Freiwilligen verbrachten.

Zurück in Niederbronn gab es erstmal einen Tag Entspannung! (Wieder was gelernt: Brunch in Frankreich dauert nur 1 Stunde Weinend )

Ende der 1.Woche gab es den so genannten "Performance Day". Kochen stand bei mir zusammen mit 5 anderen Freiwilligen auf dem Programm. Ansonsten hieß es recyclen, tanzen, recherchieren, singen und schnitzen...Bei der gemütlichen "Garden Party" und dem ein oder anderen Gläschen Bowle wurden die Ergebnisse von diesem Tag präsentiert!

 

Die letzte Woche  bestand vor allem aus Sprachkurs - 4 Tage à 6 Stunden, puh! Klingt anstrengend? Ist es auch! Wobei ich wirklich sagen muss, dass wir Glück hatten mit unserer Lehrerin... Sie war einfach super nett und bei ihr wurde der Unterricht (meistens) nicht langweilig. "Zu viel gefeiert gestern? - Na gut, dann spielen wir eben ein Spiel."

Am Ende des Seminars habe ich mich wirklich auf zu Hause gefreut... trotzdem werden mir die 2 Wochen in schönster Erinnerung bleiben und ich hoffe, zu vielen den Kontakt halten zu können! Eine Tour von Stadt zu Stadt in Frankreich, um alle zu besuchen, muss schon drin sein.

Ich genieße jetzt noch 3 Wochen in good old Germany bis es letztendlich mit gepackten Koffern los geht!

Au revoir mes amis! Küssend

 

Autor

Hallo mein Name ist Esther und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Frankreich verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

Übersichtskarte

Archiv

November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013